
Was bisher vor allem an Land gemessen wurde, wird künftig auch im Wasser erfasst: Smart City Mannheim installiert derzeit Temperaturfühler in Mannheimer Seen und erweitert damit das bestehende Mikroklimamessnetz um einen wichtigen Baustein. Die Sensoren erfassen kontinuierlich die Wassertemperaturen der Seen und liefern zusätzliche Daten für das KI-basierte Mikroklimamodell der Stadt Mannheim.
Zusätzliche Messwerte für eine bessere Modellvalidierung
Die neuen Daten ergänzen das Mannheimer Mikroklimamessnetz, das bereits Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Windrichtung und Windgeschwindigkeit sowie Sonneneinstrahlung erfasst. Die Wassertemperaturen dienen dabei vor allem als zusätzlicher Kontroll- und Referenzwert für die Überprüfung der modellierten Lufttemperaturen. Da Wasser Wärme anders speichert und abgibt als die umgebende Luft, lassen sich aus den Messwerten Rückschlüsse auf die Plausibilität der berechneten Temperaturverläufe ziehen. Weichen Modellberechnungen und tatsächliche Entwicklungen der Wassertemperaturen deutlich voneinander ab, kann dies auf Optimierungsbedarf im Modell hinweisen.
Wassertemperaturen werden kontinuierlich erfasst
Die Sensoren werden mithilfe einer eigens entwickelten, 3D-gedruckten Halterung an Schwimmreifen befestigt und an den vorgesehenen Messpunkten im See verankert. Dadurch bleiben sie dauerhaft an ihrer Position und können die Wassertemperatur kontinuierlich in 10 cm sowie 1 m Wassertiefe erfassen. Die Konstruktion trägt zudem eine Strahlungshütte, wie sie auch an Klimamessstationen eingesetzt wird. Diese misst die Lufttemperatur in einer Höhe von 0,4 m.
Zu den ausgewählten Seen zählen der Pfingstbergweiher, der Stollenwörthweiher und der Wilhelmswörthweiher. Darüber hinaus werden der Vogelstangsee und der Rheinauer See als weitere Messstandorte geprüft. Die erste Installation erfolgte am Stollenwörthweiher, die Ausstattung der weiteren Seen erfolgt sukzessive. Die erfassten Messdaten sollen außerdem über Dashboards veröffentlicht werden. So können die aktuellen Wassertemperaturen der Seen jederzeit eingesehen und die Entwicklung der Gewässertemperaturen langfristig verfolgt werden.
Mittelfristig sollen die Messungen dazu beitragen, die Qualität und Genauigkeit der Mikroklimamodellierung für Mannheim weiter zu verbessern.
Bild: Schwimmende Klimamessstation im Stollenwörthweiher
Was bisher vor allem an Land gemessen wurde, wird künftig auch im Wasser erfasst: Smart City Mannheim installiert derzeit Temperaturfühler in Mannheimer Seen und erweitert damit das bestehende Mikroklimamessnetz um einen wichtigen Baustein. Die Sensoren erfassen kontinuierlich die Wassertemperaturen der Seen und liefern zusätzliche Daten für das KI-basierte Mikroklimamodell der Stadt Mannheim.
Zusätzliche Messwerte für eine bessere Modellvalidierung
Die neuen Daten ergänzen das Mannheimer Mikroklimamessnetz, das bereits Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Windrichtung und Windgeschwindigkeit sowie Sonneneinstrahlung erfasst. Die Wassertemperaturen dienen dabei vor allem als zusätzlicher Kontroll- und Referenzwert für die Überprüfung der modellierten Lufttemperaturen. Da Wasser Wärme anders speichert und abgibt als die umgebende Luft, lassen sich aus den Messwerten Rückschlüsse auf die Plausibilität der berechneten Temperaturverläufe ziehen. Weichen Modellberechnungen und tatsächliche Entwicklungen der Wassertemperaturen deutlich voneinander ab, kann dies auf Optimierungsbedarf im Modell hinweisen.
Wassertemperaturen werden kontinuierlich erfasst
Die Sensoren werden mithilfe einer eigens entwickelten, 3D-gedruckten Halterung an Schwimmreifen befestigt und an den vorgesehenen Messpunkten im See verankert. Dadurch bleiben sie dauerhaft an ihrer Position und können die Wassertemperatur kontinuierlich in 10 cm sowie 1 m Wassertiefe erfassen. Die Konstruktion trägt zudem eine Strahlungshütte, wie sie auch an Klimamessstationen eingesetzt wird. Diese misst die Lufttemperatur in einer Höhe von 0,4 m.
Zu den ausgewählten Seen zählen der Pfingstbergweiher, der Stollenwörthweiher und der Wilhelmswörthweiher. Darüber hinaus werden der Vogelstangsee und der Rheinauer See als weitere Messstandorte geprüft. Die erste Installation erfolgte am Stollenwörthweiher, die Ausstattung der weiteren Seen erfolgt sukzessive. Die erfassten Messdaten sollen außerdem über Dashboards veröffentlicht werden. So können die aktuellen Wassertemperaturen der Seen jederzeit eingesehen und die Entwicklung der Gewässertemperaturen langfristig verfolgt werden.
Mittelfristig sollen die Messungen dazu beitragen, die Qualität und Genauigkeit der Mikroklimamodellierung für Mannheim weiter zu verbessern.
Bild: Schwimmende Klimamessstation im Stollenwörthweiher



















































