
In Mannheim entsteht derzeit ein hochverdichtetes Stadtklimamessnetz. Über 400 Klimasensoren erfassen kontinuierlich Parameter wie Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Windrichtung, Windgeschwindigkeit sowie Globalstrahlung; punktuell werden zusätzlich Bodenfeuchte und Oberflächentemperaturen gemessen. Ziel ist der Aufbau eines hochaufgelösten Stadt- und Mikroklimamodells, das als datenbasierte Grundlage für Hitzeschutz, Klimaresilienz und eine zukunftsorientierte Stadtplanung dient.
Hohe Anforderungen an Datenqualität
Da die Messdaten unmittelbar in planerische und strategische Entscheidungen einfließen, haben Messgenauigkeit, Langzeitstabilität und Datenkonsistenz höchste Priorität. Gleichzeitig soll die eingesetzte Messtechnik wirtschaftlich und skalierbar sein. Gefordert ist daher eine ausgewogene Systemlösung, die hohe Qualitätsstandards mit einem effizienten Ressourceneinsatz verbindet.
Validierung mithilfe von Daten der lokalen DWD-Wetterstation
Um eine wissenschaftlich belastbare Datengrundlage sicherzustellen und die Vergleichbarkeit mit den Referenzstandards des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu gewährleisten, setzt die Smart City Mannheim auf Parallelmessungen. Auf dem Messfeld der DWD-Wetterstation im Freiland zwischen den Stadtteilen Vogelstang und Wallstadt wird die Sensorik des städtischen Messnetzes direkt neben den DWD-Sensoren betrieben.
Die identischen Umgebungsbedingungen ermöglichen eine unmittelbare Gegenüberstellung beider Datensätze. So lassen sich systematische Unterschiede quantifizieren, Kalibrierungen optimieren und die Qualität des Mikroklimamessnetzes kontinuierlich absichern.
Messaufbau und Untersuchung von Höhenabhängigkeiten
Die Sensoren sind an einem Rohrständer in unterschiedlichen Höhen installiert, um vertikale Temperaturprofile vom bodennahen Bereich bis zur typischen Installationshöhe des Mannheimer Netzes zu erfassen. Diese Höhenstaffelung erlaubt eine präzise Bewertung des Einflusses der Montagehöhe auf die Messwerte. Dabei wird unter anderem geprüft, inwieweit Messungen in vandalismussicherer Position (ca. 3,0 m über Grund) mit den standardisierten 2,0 m über Grund des DWD vergleichbar sind. Ergänzend erfolgen entsprechende Vergleichsmessungen an der innerstädtischen Sondermessstation „Schlossgartenstraße“, die ebenfalls gemäß DWD-Standards ausgestattet ist.
Robuste und normnahe Datengrundlage
Der damit verbundene Aufwand verfolgt ein klares Ziel: Mannheim schafft eine robuste, nachvollziehbare und normnahe Datengrundlage für Wissenschaft, Verwaltung und kommunale Entscheidungsprozesse. Die Parallelmessungen gewährleisten, dass das dichte Stadtklimamessnetz auch unter sommerlicher Hitze, variablen Witterungsbedingungen und heterogenen Standortbedingungen verlässliche und reproduzierbare Messwerte liefert.
Bild unten (vlnr): Ralf Grässer, DWD, und Sven Riffel, Smart City Mannheim

In Mannheim entsteht derzeit ein hochverdichtetes Stadtklimamessnetz. Über 400 Klimasensoren erfassen kontinuierlich Parameter wie Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Windrichtung, Windgeschwindigkeit sowie Globalstrahlung; punktuell werden zusätzlich Bodenfeuchte und Oberflächentemperaturen gemessen. Ziel ist der Aufbau eines hochaufgelösten Stadt- und Mikroklimamodells, das als datenbasierte Grundlage für Hitzeschutz, Klimaresilienz und eine zukunftsorientierte Stadtplanung dient.
Hohe Anforderungen an Datenqualität
Da die Messdaten unmittelbar in planerische und strategische Entscheidungen einfließen, haben Messgenauigkeit, Langzeitstabilität und Datenkonsistenz höchste Priorität. Gleichzeitig soll die eingesetzte Messtechnik wirtschaftlich und skalierbar sein. Gefordert ist daher eine ausgewogene Systemlösung, die hohe Qualitätsstandards mit einem effizienten Ressourceneinsatz verbindet.
Validierung mithilfe von Daten der lokalen DWD-Wetterstation
Um eine wissenschaftlich belastbare Datengrundlage sicherzustellen und die Vergleichbarkeit mit den Referenzstandards des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu gewährleisten, setzt die Smart City Mannheim auf Parallelmessungen. Auf dem Messfeld der DWD-Wetterstation im Freiland zwischen den Stadtteilen Vogelstang und Wallstadt wird die Sensorik des städtischen Messnetzes direkt neben den DWD-Sensoren betrieben.
Die identischen Umgebungsbedingungen ermöglichen eine unmittelbare Gegenüberstellung beider Datensätze. So lassen sich systematische Unterschiede quantifizieren, Kalibrierungen optimieren und die Qualität des Mikroklimamessnetzes kontinuierlich absichern.
Messaufbau und Untersuchung von Höhenabhängigkeiten
Die Sensoren sind an einem Rohrständer in unterschiedlichen Höhen installiert, um vertikale Temperaturprofile vom bodennahen Bereich bis zur typischen Installationshöhe des Mannheimer Netzes zu erfassen. Diese Höhenstaffelung erlaubt eine präzise Bewertung des Einflusses der Montagehöhe auf die Messwerte. Dabei wird unter anderem geprüft, inwieweit Messungen in vandalismussicherer Position (ca. 3,0 m über Grund) mit den standardisierten 2,0 m über Grund des DWD vergleichbar sind. Ergänzend erfolgen entsprechende Vergleichsmessungen an der innerstädtischen Sondermessstation „Schlossgartenstraße“, die ebenfalls gemäß DWD-Standards ausgestattet ist.
Robuste und normnahe Datengrundlage
Der damit verbundene Aufwand verfolgt ein klares Ziel: Mannheim schafft eine robuste, nachvollziehbare und normnahe Datengrundlage für Wissenschaft, Verwaltung und kommunale Entscheidungsprozesse. Die Parallelmessungen gewährleisten, dass das dichte Stadtklimamessnetz auch unter sommerlicher Hitze, variablen Witterungsbedingungen und heterogenen Standortbedingungen verlässliche und reproduzierbare Messwerte liefert.
Bild unten (vlnr): Ralf Grässer, DWD, und Sven Riffel, Smart City Mannheim





































