
Luftschadstoffemissionen und Verkehrslärm sind wesentliche Herausforderungen einer nachhaltigen Verkehrsplanung. Gemeinsam mit der Universität Mannheim haben wir untersucht, wie sich mithilfe von Verkehrssimulationen die Auswirkungen verkehrlicher Maßnahmen auf Emissionen und Verkehrslärm abschätzen lassen.
Emissionen und Lärm modellieren und vergleichen
Über einen Zeitraum von sechs Monaten haben wir unser bestehendes SUMO-Modell für Mannheim um Ansätze zur Modellierung von Luftschadstoffemissionen und Verkehrslärm erweitert. Dabei haben wir die Ergebnisse verschiedener Emissionsmodelle verglichen und mit verfügbaren Messdaten abgeglichen. Außerdem haben wir untersucht, wo und wann modellierte Lärm-Hotspots auftreten und welche Verkehrseingriffe in den betrachteten Zeitfenstern Verbesserungen bewirken könnten.
Aussagekraft und Grenzen der Simulation
Die Untersuchung zeigt, dass sich mit dem erweiterten SUMO-Modell unterschiedliche Verkehrsszenarien unter vergleichbaren Bedingungen analysieren und mögliche Handlungsbedarfe identifizieren lassen. Die Aussagekraft der Ergebnisse ist jedoch begrenzt: Modellierte Emissionen beschreiben zunächst die berechneten Schadstoffmengen und nicht die tatsächliche Luftbelastung vor Ort. Ein direkter Abgleich mit Luftsensordaten ist aufgrund der unterschiedlichen Messgrößen nur eingeschränkt möglich. Auch die tatsächliche Lärm- und Schadstoffbelastung hängt von weiteren Faktoren ab, etwa von zusätzlichen Emissionsquellen, Wetterbedingungen, Schadstoffausbreitung und baulicher Umgebung.
Erkenntnisse für zukünftige Anwendungen
Die Ergebnisse verdeutlichen sowohl die Möglichkeiten als auch die methodischen Grenzen der Bewertung von Emissionen und Verkehrslärm mithilfe von Verkehrssimulationen. Für belastbare Aussagen zur tatsächlichen Umweltbelastung wären zusätzliche Modelle und Daten erforderlich. Zugleich unterstreicht die Untersuchung den Wert, neue Ansätze systematisch zu erproben und ihre Aussagekraft kritisch zu bewerten.
Auch Ansätze, die nicht die gewünschten Ergebnisse liefern oder im Projekt nicht weiterverfolgt werden, können wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Untersuchungen und Anwendungen liefern. Die Methodik, die untersuchten Szenarien und die Ergebnisse sind im ausführlichen Projektbericht „Emissionen und Lärmsimulation in Mannheim mit SUMO“ dokumentiert.
Luftschadstoffemissionen und Verkehrslärm sind wesentliche Herausforderungen einer nachhaltigen Verkehrsplanung. Gemeinsam mit der Universität Mannheim haben wir untersucht, wie sich mithilfe von Verkehrssimulationen die Auswirkungen verkehrlicher Maßnahmen auf Emissionen und Verkehrslärm abschätzen lassen.
Emissionen und Lärm modellieren und vergleichen
Über einen Zeitraum von sechs Monaten haben wir unser bestehendes SUMO-Modell für Mannheim um Ansätze zur Modellierung von Luftschadstoffemissionen und Verkehrslärm erweitert. Dabei haben wir die Ergebnisse verschiedener Emissionsmodelle verglichen und mit verfügbaren Messdaten abgeglichen. Außerdem haben wir untersucht, wo und wann modellierte Lärm-Hotspots auftreten und welche Verkehrseingriffe in den betrachteten Zeitfenstern Verbesserungen bewirken könnten.
Aussagekraft und Grenzen der Simulation
Die Untersuchung zeigt, dass sich mit dem erweiterten SUMO-Modell unterschiedliche Verkehrsszenarien unter vergleichbaren Bedingungen analysieren und mögliche Handlungsbedarfe identifizieren lassen. Die Aussagekraft der Ergebnisse ist jedoch begrenzt: Modellierte Emissionen beschreiben zunächst die berechneten Schadstoffmengen und nicht die tatsächliche Luftbelastung vor Ort. Ein direkter Abgleich mit Luftsensordaten ist aufgrund der unterschiedlichen Messgrößen nur eingeschränkt möglich. Auch die tatsächliche Lärm- und Schadstoffbelastung hängt von weiteren Faktoren ab, etwa von zusätzlichen Emissionsquellen, Wetterbedingungen, Schadstoffausbreitung und baulicher Umgebung.
Erkenntnisse für zukünftige Anwendungen
Die Ergebnisse verdeutlichen sowohl die Möglichkeiten als auch die methodischen Grenzen der Bewertung von Emissionen und Verkehrslärm mithilfe von Verkehrssimulationen. Für belastbare Aussagen zur tatsächlichen Umweltbelastung wären zusätzliche Modelle und Daten erforderlich. Zugleich unterstreicht die Untersuchung den Wert, neue Ansätze systematisch zu erproben und ihre Aussagekraft kritisch zu bewerten.
Auch Ansätze, die nicht die gewünschten Ergebnisse liefern oder im Projekt nicht weiterverfolgt werden, können wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Untersuchungen und Anwendungen liefern. Die Methodik, die untersuchten Szenarien und die Ergebnisse sind im ausführlichen Projektbericht „Emissionen und Lärmsimulation in Mannheim mit SUMO“ dokumentiert.





























