
Die Smart City Mannheim lud am 9. Juni 2026 Fachleute aus den Stadtverwaltungen Mannheim und Ludwigshafen sowie der Universität Mannheim zu einem gemeinsamen Workshop ein. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie das SUMO-basierte Verkehrsmodell für Mannheim und die Region so weiterentwickelt werden kann, dass es künftig direkt in der kommunalen Planungspraxis eingesetzt werden kann. Die Einbindung der Stadt Ludwigshafen ist dabei naheliegend, da Verkehrsströme nicht an kommunalen Grenzen oder am Rhein enden, sondern die Städte verkehrlich eng miteinander verknüpft sind.
Verkehrsmodell für Mannheim auf Basis von SUMO
Gemeinsam mit der Universität Mannheim wird derzeit ein detailliertes Verkehrsmodell für das Mannheimer Stadtgebiet aufgebaut. SUMO (Simulation of Urban Mobility) als Open-Source-Software für multimodale Verkehrssimulationen dient dabei zur Abbildung und Analyse von Verkehrsflüssen in komplexen Netzen. Bereits heute ermöglicht das Modell auf Basis verschiedener Eingangsdaten die Simulation und Analyse von Verkehrsströmen im motorisierten Individualverkehr (MIV) und im ÖPNV und liefert damit erste realistische Szenarioanalysen für unterschiedliche Planungssituationen.
Darauf aufbauend wurde im Workshop diskutiert, wie sich das Modell schrittweise an reale Anforderungen anpassen lässt, um es künftig gezielt für Entscheidungsprozesse in der Verwaltung nutzbar zu machen. Ziel ist es, langfristige Entwicklungen und die Auswirkungen von Maßnahmen – wie beispielsweise Baustellen– besser abschätzen zu können. Perspektivisch soll das System zudem um weitere Verkehrsträger wie den Radverkehr und intermodale Wegeketten erweitert werden.
Anwendung in der Verwaltungspraxis
Im Fokus des Workshops standen dabei ganz praktische Fragen: Ist der aktuelle Netzumfang ausreichend, um typische Planungsszenarien abzudecken? Welche Genauigkeit und Aussagekraft werden für unterschiedliche Fragestellungen tatsächlich benötigt? Und wie kann SUMO so in den Verwaltungsalltag integriert werden, dass es nicht nur ein Analysewerkzeug bleibt, sondern aktiv genutzt wird? In diesem Zusammenhang wurden auch vereinfachte Bedienkonzepte sowie klare Prozesse für Netzänderungen und Ergebnisaufbereitung intensiv diskutiert.
Gearbeitet wurde bewusst interdisziplinär. Im gemeinsamen Austausch wurden mögliche Anwendungsfelder identifiziert, die sich für eine künftige Nutzung des Modells in der Verwaltungspraxis eignen. Dazu zählen beispielsweise die nächtliche Sperrung der Fressgasse mit Auswirkungen auf die Lichtsignalanlagen in der Erbprinzstraße, der Gleisumbau in Luzenberg oder die Ausfahrt von Rettungsfahrzeugen am Klinikum „Neue Mitte“. Diese praxisnahen Fragestellungen sollen in den kommenden Terminen gemeinsam weiter ausgearbeitet, in das Modell überführt und für zukünftige Analysen nutzbar gemacht werden.
Am Ende stand ein klares gemeinsames Verständnis: Das Modell hat großes Potenzial, muss aber konsequent an die Anforderungen der Praxis weiterentwickelt werden. Genau hier setzt die weitere Zusammenarbeit an. In einem vierwöchigen Turnus sollen künftig Szenarien gemeinsam konkretisiert, Simulationsergebnisse diskutiert und Anforderungen an eine alltagstaugliche Nutzung von SUMO in der Verwaltung weiter geschärft werden.
Die Smart City Mannheim lud am 9. Juni 2026 Fachleute aus den Stadtverwaltungen Mannheim und Ludwigshafen sowie der Universität Mannheim zu einem gemeinsamen Workshop ein. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie das SUMO-basierte Verkehrsmodell für Mannheim und die Region so weiterentwickelt werden kann, dass es künftig direkt in der kommunalen Planungspraxis eingesetzt werden kann. Die Einbindung der Stadt Ludwigshafen ist dabei naheliegend, da Verkehrsströme nicht an kommunalen Grenzen oder am Rhein enden, sondern die Städte verkehrlich eng miteinander verknüpft sind.
Verkehrsmodell für Mannheim auf Basis von SUMO
Gemeinsam mit der Universität Mannheim wird derzeit ein detailliertes Verkehrsmodell für das Mannheimer Stadtgebiet aufgebaut. SUMO (Simulation of Urban Mobility) als Open-Source-Software für multimodale Verkehrssimulationen dient dabei zur Abbildung und Analyse von Verkehrsflüssen in komplexen Netzen. Bereits heute ermöglicht das Modell auf Basis verschiedener Eingangsdaten die Simulation und Analyse von Verkehrsströmen im motorisierten Individualverkehr (MIV) und im ÖPNV und liefert damit erste realistische Szenarioanalysen für unterschiedliche Planungssituationen.
Darauf aufbauend wurde im Workshop diskutiert, wie sich das Modell schrittweise an reale Anforderungen anpassen lässt, um es künftig gezielt für Entscheidungsprozesse in der Verwaltung nutzbar zu machen. Ziel ist es, langfristige Entwicklungen und die Auswirkungen von Maßnahmen – wie beispielsweise Baustellen– besser abschätzen zu können. Perspektivisch soll das System zudem um weitere Verkehrsträger wie den Radverkehr und intermodale Wegeketten erweitert werden.
Anwendung in der Verwaltungspraxis
Im Fokus des Workshops standen dabei ganz praktische Fragen: Ist der aktuelle Netzumfang ausreichend, um typische Planungsszenarien abzudecken? Welche Genauigkeit und Aussagekraft werden für unterschiedliche Fragestellungen tatsächlich benötigt? Und wie kann SUMO so in den Verwaltungsalltag integriert werden, dass es nicht nur ein Analysewerkzeug bleibt, sondern aktiv genutzt wird? In diesem Zusammenhang wurden auch vereinfachte Bedienkonzepte sowie klare Prozesse für Netzänderungen und Ergebnisaufbereitung intensiv diskutiert.
Gearbeitet wurde bewusst interdisziplinär. Im gemeinsamen Austausch wurden mögliche Anwendungsfelder identifiziert, die sich für eine künftige Nutzung des Modells in der Verwaltungspraxis eignen. Dazu zählen beispielsweise die nächtliche Sperrung der Fressgasse mit Auswirkungen auf die Lichtsignalanlagen in der Erbprinzstraße, der Gleisumbau in Luzenberg oder die Ausfahrt von Rettungsfahrzeugen am Klinikum „Neue Mitte“. Diese praxisnahen Fragestellungen sollen in den kommenden Terminen gemeinsam weiter ausgearbeitet, in das Modell überführt und für zukünftige Analysen nutzbar gemacht werden.
Am Ende stand ein klares gemeinsames Verständnis: Das Modell hat großes Potenzial, muss aber konsequent an die Anforderungen der Praxis weiterentwickelt werden. Genau hier setzt die weitere Zusammenarbeit an. In einem vierwöchigen Turnus sollen künftig Szenarien gemeinsam konkretisiert, Simulationsergebnisse diskutiert und Anforderungen an eine alltagstaugliche Nutzung von SUMO in der Verwaltung weiter geschärft werden.





























