
Die technologische Infrastruktur bildet das Herz jeder Smart City: Eine gut vernetzte Dateninfrastruktur ist der Treibstoff für Stadtplanung und Stadtsteuerung – sie ermöglicht dem gesamten Stadtkonzern, aktuelle Herausforderungen datenbasiert zu bewerten und Ressourcen effizient einzusetzen. In der Praxis sind die IT-Systeme in Städten jedoch oft sehr heterogen und unterschiedlich aufgebaut. Die Herausforderung liegt darin, diese vielfältigen Datenquellen zu steuern, zu verwalten, zu verarbeiten und bedarfsgerecht bereitzustellen.
Genau hier setzen zentrale urbane Datenplattformen wie die Smart-City-Mannheim-Datenplattform an: Sie reduzieren die Komplexität und vernetzen als zentrale Schnittstelle verschiedenste Systeme innerhalb des Stadtkonzerns, sodass diese nahtlos miteinander kommunizieren können.
Wesentliche Aufgaben
In der SCM-Datenplattform werden alle Daten zusammengeführt – sie ist ein integriertes System zur Erfassung, Speicherung, Analyse und Darstellung von Daten. Sie ermöglicht den Import und Export von Informationen und unterstützt die Ausführung daten-, ereignis- und zeitgesteuerter Regeln sowie KI-Methoden.
Oder etwas bildlicher formuliert: Sie fungiert als zentrales Steuerungs- und Informationssystem der Stadt. Als das „Gehirn“ der Smart City vernetzt sie unterschiedlichste Datenquellen, verarbeitet Informationen in Echtzeit und schafft damit die Grundlage für eine smarte, effiziente und nachhaltige Stadtentwicklung.
Dabei orientiert sie sich an den Anforderungen an eine moderne urbane Datenplattform, auf die wir nachfolgend kurz eingehen.
DIN SPEC 91357
Der Aufbau der SCM-Datenplattform folgt der Industriestandardspezifikation „Referenzarchitekturmodell Offene Urbane Datenplattform“ (DIN SPEC 91357). Das ermöglicht eine effiziente Verwaltung und Bereitstellung zahlreicher städtischer Daten – und erleichtert die Zusammenarbeit zwischen IT-Systemen, auch über kommunale Grenzen hinweg.
Open Source
Wo immer möglich, setzt die Smart City Mannheim auf Open-Source-Software für eigene Anwendungen. So bleibt man unabhängig von einzelnen Softwareanbietern. Gleichzeitig wird das Prinzip „Public Money, Public Code“ gelebt: Öffentlich finanzierte Software wird unter der AGPL-Lizenz als Open Source veröffentlicht, etwa auf der Plattform „OpenCoDE“.
Open-Data-Plattform
Die SCM-Datenplattform ist der zentrale Speicher für Smart-City-Daten. Sie integriert Daten von Stadtverwaltung, städtischen Unternehmen und weiteren Quellen je nach Bedarf. Außerdem gibt es eine Open-Data-Plattform, auf der eigene Sensordaten offen zugänglich gemacht werden – sofern keine Sicherheits- oder Datenschutzbedenken dagegen sprechen. Die Plattform verknüpft sektorenübergreifend Daten und stellt sie verschiedenen Stakeholdern bereit.
Datenschutz und Datensicherheit
Datenschutz und Datensicherheit haben höchste Priorität. Die Plattform erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen und setzt technische wie organisatorische Maßnahmen um, die „Privacy by Design“ gewährleisten. Dazu gehören Verschlüsselung, Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit, ergänzt durch regelmäßige Prüfungen und Bewertungen.
Rechte- und Rollenkonzept
Ein durchdachtes Rechte- und Rollenkonzept sorgt dafür, dass Nutzer*innen nur auf die Daten zugreifen, die sie für ihre Aufgaben benötigen, und erhöht so Transparenz, Sicherheit und Compliance in der SCM-Datenplattform. Durch klare Rollen und Zugriffskontrollen werden Zusammenarbeit und Datennutzung auch über Abteilungsgrenzen hinweg zuverlässig ermöglicht, ohne Datenschutz- oder Sicherheitsstandards zu kompromittieren.
Smarte Funktionalitäten, echter Nutzen
Die SCM-Datenplattform bietet vielfältige Analysemethoden und automatische Darstellungsformate wie Diagramme, Tabellen oder Texte. Nutzer*innen können eigene Analysen und Visualisierungen über individuell anpassbare Dashboards erstellen, während Automatisierungen die Umsetzung von Regelwerken, automatische Steuerungen sowie Alarm- und Warnfunktionen ermöglichen. Die so gewonnenen Analyseergebnisse fließen direkt in verschiedene Anwendungen ein und werden vielseitig nutzbar gemacht – etwa über interaktive Dashboards, Karten oder Apps.
Diese Anwendungen unterstützen beispielsweise die Stadtverwaltung dabei, Prozesse wie die Optimierung von Müllabfuhrrouten oder die Analyse und Steuerung des Verkehrsflusses zu verbessern. Hochauflösende Klimakarten identifizieren Hitzeinseln in Mannheim und liefern wichtige Grundlagen für gezielte Maßnahmen im Stadtklima sowie Warnungen für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen. Bürgerinnen profitieren, zum Beispiel durch eine App, die zum nächsten freien allgemeinen Schwerbehindertenparkplatz navigiert. Eine detaillierte technische Beschreibung finden Sie im Dokument „Technisches Gesamtkonzept“, weitere Anwendungen sind auf unserer Daten-Seite verfügbar.

Die technologische Infrastruktur bildet das Herz jeder Smart City: Eine gut vernetzte Dateninfrastruktur ist der Treibstoff für Stadtplanung und Stadtsteuerung – sie ermöglicht dem gesamten Stadtkonzern, aktuelle Herausforderungen datenbasiert zu bewerten und Ressourcen effizient einzusetzen. In der Praxis sind die IT-Systeme in Städten jedoch oft sehr heterogen und unterschiedlich aufgebaut. Die Herausforderung liegt darin, diese vielfältigen Datenquellen zu steuern, zu verwalten, zu verarbeiten und bedarfsgerecht bereitzustellen.
Genau hier setzen zentrale urbane Datenplattformen wie die Smart-City-Mannheim-Datenplattform an: Sie reduzieren die Komplexität und vernetzen als zentrale Schnittstelle verschiedenste Systeme innerhalb des Stadtkonzerns, sodass diese nahtlos miteinander kommunizieren können.
Wesentliche Aufgaben
In der SCM-Datenplattform werden alle Daten zusammengeführt - sie ist ein integriertes System zur Erfassung, Speicherung, Analyse und Darstellung von Daten. Sie ermöglicht den Import und Export von Informationen und unterstützt die Ausführung daten-, ereignis- und zeitgesteuerter Regeln sowie KI-Methoden.
Oder etwas bildlicher formuliert: Sie fungiert als zentrales Steuerungs- und Informationssystem der Stadt. Als das „Gehirn“ der Smart City vernetzt sie unterschiedlichste Datenquellen, verarbeitet Informationen in Echtzeit und schafft damit die Grundlage für eine smarte, effiziente und nachhaltige Stadtentwicklung.
Dabei orientiert sie sich an den Anforderungen an eine moderne urbane Datenplattform, auf die wir nachfolgend kurz eingehen.
DIN SPEC 91357
Der Aufbau der SCM-Datenplattform folgt der Industriestandardspezifikation „Referenzarchitekturmodell Offene Urbane Datenplattform“ (DIN SPEC 91357). Das ermöglicht eine effiziente Verwaltung und Bereitstellung zahlreicher städtischer Daten – und erleichtert die Zusammenarbeit zwischen IT-Systemen, auch über kommunale Grenzen hinweg.
Open Source
Wo immer möglich, setzt die Smart City Mannheim auf Open-Source-Software für eigene Anwendungen. So bleibt man unabhängig von einzelnen Softwareanbietern. Gleichzeitig wird das Prinzip „Public Money, Public Code“ gelebt: Öffentlich finanzierte Software wird unter der AGPL-Lizenz als Open Source veröffentlicht, etwa auf der Plattform „OpenCoDE“.
Open-Data-Plattform
Die SCM-Datenplattform ist der zentrale Speicher für Smart-City-Daten. Sie integriert Daten von Stadtverwaltung, städtischen Unternehmen und weiteren Quellen je nach Bedarf. Außerdem gibt es eine Open-Data-Plattform, auf der eigene Sensordaten offen zugänglich gemacht werden – sofern keine Sicherheits- oder Datenschutzbedenken dagegen sprechen. Die Plattform verknüpft sektorenübergreifend Daten und stellt sie verschiedenen Stakeholdern bereit.
Datenschutz und Datensicherheit
Datenschutz und Datensicherheit haben höchste Priorität. Die Plattform erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen und setzt technische wie organisatorische Maßnahmen um, die „Privacy by Design“ gewährleisten. Dazu gehören Verschlüsselung, Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit, ergänzt durch regelmäßige Prüfungen und Bewertungen.
Rechte- und Rollenkonzept
Ein durchdachtes Rechte- und Rollenkonzept sorgt dafür, dass Nutzer*innen nur auf die Daten zugreifen, die sie für ihre Aufgaben benötigen, und erhöht so Transparenz, Sicherheit und Compliance in der SCM-Datenplattform. Durch klare Rollen und Zugriffskontrollen werden Zusammenarbeit und Datennutzung auch über Abteilungsgrenzen hinweg zuverlässig ermöglicht, ohne Datenschutz- oder Sicherheitsstandards zu kompromittieren.
Smarte Funktionalitäten, echter Nutzen
Die SCM-Datenplattform bietet vielfältige Analysemethoden und automatische Darstellungsformate wie Diagramme, Tabellen oder Texte. Nutzer*innen können eigene Analysen und Visualisierungen über individuell anpassbare Dashboards erstellen, während Automatisierungen die Umsetzung von Regelwerken, automatische Steuerungen sowie Alarm- und Warnfunktionen ermöglichen. Die so gewonnenen Analyseergebnisse fließen direkt in verschiedene Anwendungen ein und werden vielseitig nutzbar gemacht – etwa über interaktive Dashboards, Karten oder Apps.
Diese Anwendungen unterstützen beispielsweise die Stadtverwaltung dabei, Prozesse wie die Optimierung von Müllabfuhrrouten oder die Analyse und Steuerung des Verkehrsflusses zu verbessern. Hochauflösende Klimakarten identifizieren Hitzeinseln in Mannheim und liefern wichtige Grundlagen für gezielte Maßnahmen im Stadtklima sowie Warnungen für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen. Bürgerinnen profitieren, zum Beispiel durch eine App, die zum nächsten freien allgemeinen Schwerbehindertenparkplatz navigiert. Eine detaillierte technische Beschreibung finden Sie im Dokument „Technisches Gesamtkonzept“, weitere Anwendungen sind auf unserer Daten-Seite verfügbar.



































































